Januar 22

Rezension: „Das dunkle Herz des Waldes“

Cover des Buches "Das dunkle Herz des Waldes" von Naomi Novik
© cbj / Verlagsgruppe Random House
http://www.randomhouse.de

Dieses Buch ist der absolute Wahnsinn! Ein unglaublich tolle und überraschende Fantasy-Geschichte, die endlich (!) mal wieder in einem Band abgeschlossen ist!

Zum Inhalt:

Die junge Agnieszka wuchs in einem kleinen Dorf im Schatten des Waldes auf. Der Wald, der sich drohend ihrem Dorf entgegenstreckt und in dem so viele verdrehte und bösartige Wesen leben. Doch der Wald ist nicht ihr einziges Problem: Alle zehn Jahre kommt der Drache in die Dörfer und holt ein Mädchen von 17 Jahren zu sich. Allen ist klar, wen es dieses Jahr treffen wird: Agnieszkas beste Freundin Kaisa. Doch an dem Tag der Auswahl läuft alles anders. Statt Kaisa wählt der Drache Agnieszka, weil sie Magie in sich trägt, von der nicht einmal sie etwas wusste! So muss sie statt ihrer besten Freundin mit dem Fremden fortgehen, ohne zu wissen, was sie erwartet.

Doch das schwierige Leben mit dem Drachen ist bald nicht mehr Agnieszkas einziges Problem: Der Wald scheint mehr und mehr zum Leben zu erwachen und sein niederträchtiges Interesse scheint sich nicht nur gegen Agnieszka und den Drachen zu richten, sondern schon bald gegen das ganze Königreich…

Mein Leseerlebnis:

Naomi Novik schreibt einfach unglaublich spannend und toll! Natürlich hat mich – wie so oft – zunächst das Cover angesprochen. Das Bild und der Titel haben mich neugierig gemacht, worum es wohl in dem Buch geht. Sobald ich den Klappentext gelesen hatte, gab es auch schon kein Halten mehr: Das Buch musste mit!

Zuhause fing ich dann direkt mit Lesen an und konnte es kaum noch aus der Hand legen – leider musste ich es jedoch wegen meines Studiums, aber zum Glück gab es über Weihnachten ja ein paar vorlesungsfreie Tage.

„Das dunkle Herz des Waldes“ hat mich so ungeheuer gefesselt, weil die Geschichte für mich etwas vollkommen Neues war – und das ist nach 10 Jahren im Buchhandel nicht mehr so leicht zu finden! Ein Wald, der ein Bewusstsein zu haben scheint und nicht nur das, der etwas abgrundtief Böses in sich birgt! Die Art wie Naomi Novik das beschrieben hat, fühlte sich so unglaublich echt an, dass ich mich zwischenzeitlich ein bisschen gegruselt habe.

Was das Buch für mich aber einfach am Meisten auszeichnet, ist die Tatsache, dass es in jedem Kapitel zu einer unerwarteten Wendung kommt. Absolut überrascht und beeindruckt hat mich aber das Ende des Buches: ein wirklich unvorhersehbarer und unglaublich spannender Showdown. Ich finde, dieses Buch sollte man als Fantasy-Fan echt gelesen haben!

Meine Empfehlung:

„Das dunkle Herz des Waldes“ ist ein Buch für Jungen und Mädchen ab 15 Jahren, da es am Ende doch etwas blutig ist und es auch eine kurze, heiße Liebesszene gibt.

Bibliographische Daten:

Titel: Das dunkle Herz des Waldes
Autorin: Naomi Novik
Seiten: 576
Verlag: CBJ
ISBN: 978-3-570-17268-1
Preis HC: 17,99€ / Preis Ebook: 13,99€
Erscheinungsjahr: 11/2016

Januar 8

Ein frohes neues und gesundes Jahr 2017

wünsche ich euch allen!

Leider war es die letzten Monate sehr ruhig hier, aber das wird sich hoffentlich in diesem Jahr wieder ändern! Ich habe auf jeden Fall schon viele, schöne Bücher auf meinem Lesestapel und einige neue Projekte angenadelt, über die ihr demnächst noch mehr erfahren werdet. Aber für den Start in dieses neue Jahr habe ich erst mal einen leckeren Frühstückstipp für euch: unser Sonnen-Porridge.

So kalt, wie es im Moment draußen ist (in den letzten Tagen hatten wir hier morgens Minus 15 Grad!), brauche ich morgens auf jeden Fall etwas warmes im Magen und wie geht das leichter und leckerer als mit einem warmen Porridge? Aber unser „normales Porridge“ ist mir dafür im Moment etwas zu schwerfällig. Ich brauche etwas mit viel Obst und einem richtigen Vitamin- und Frischekick! Als Inspiration für das neue Porridge dienten die Orangen-Oats mit Joghurt von Overnight-Oats und als Topping kann man jedes nur erdenkliche Obst nutzen, das man grad noch da hat! Wir haben es zum Beispiel schon mit Orangen, Erdbeeren und Blaubeeren ausprobiert. Echt lecker!

Das Sonnen-Porridge:


Sonnenporridge mit Orange
      Sonnenporridge mit Erdbeeren      Sonnenporridge mit Blaubeeren

Man braucht pro Person:

  • 40g Haferflocken (am besten 20g kernige und 20g zarte)
  • 80g Joghurt
  • 80ml Orangensaft
  • 1EL Agavendicksaft
  • eine Hand voll Obst (am Besten in mundgerechte Happen geschnitten)

Und so wird’s gemacht:

  1. Die Haferflocken mit dem Orangensaft und dem Joghurt in einem Topf vermischen.
  2. Die Mischung langsam auf dem Herd erwärmen (wir machen das meist auf Stufe 5 von 9) und bis zu gewünschten Konsistenz einreduzieren lassen.
  3. Topf von der heißen Platte ziehen und den Agavendicksaft unter das Porridge mischen.
  4. In ein Schälchen umfüllen und mit dem Obst garnieren.

Ich war mir zwar am Anfang nicht so ganz sicher, ob Haferflocken mit Orangensaft und Joghurt auch warm schmecken, aber ich bin so begeistert von dem neuen Porridge, dass ich es am liebsten jeden Tag essen würde. Leider ist uns heute morgen der Orangensaft ausgegangen, von daher mal gucken, was es morgen feines zum Frühstück gibt…

Jetzt wünsche ich euch allen noch einen schönen Sonntagabend mit ein paar ruhigen Minuten zum Lesen, Stricken oder was ihr sonst noch so vorhabt.

September 23

Rezension „Todesmärchen“

Cover des Buches "Todesmärchen"
© Goldmann / Verlagsgruppe Random House
http://www.randomhouse.de

Dieses Buch hat mich mal wieder zuerst wegen seines Covers angesprochen, aber der Inhalt war der Wahnsinn und hat mich komplett begeistert!

Zum Inhalt:

Fallanalytiker Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez ermitteln in einer Mordserie, die Parallelen zu einem alten Fall von Sneijder zeigt. Doch die Morde unterscheiden sich auch von den damaligen, da die Leichen wie in Märchen von H. C. Andersen drapiert wurden. Außerdem sitzt der Mörder von damals – Piet van Loon – immer noch hinter Gittern und kann nichts mit den Morden zu tun haben. Aber wer, wenn nicht er, setzt sein Werk fort?

Gleichzeitig wird die Geschichte der jungen Hannah Norland erzählt – einer jungen Psychologin, die ihr Praktikum in einer einsamen Anstalt voller Schwerverbrecher beginnt unter denen sich auch Piet van Loon befindet. Doch Hannah hat ein dunkles Geheimnis, das sie einzuholen droht. Und schon bald spielt Piet van Loon ein zutiefst perfides Spiel – doch nicht nur mit Hannah, sondern auch mit Sneijder.

Mein Leseerlebnis:

Da das Buch „Todesmärchen“ heißt und im Klappentext nur generell von Märchen die Rede ist, war ich zu Beginn des Buches etwas irritiert, da ich einfach davon ausgegangen bin, dass es sich um tödliche Inszenierungen der Grimmschen Märchen handelt. Dem ist aber nicht so, statt dessen geht es um die Märchen des dänischen Autors Hans Christian Andersen.  Als mir das klar war, gefiel mir das Buch gleich noch besser, weil ich die Märchen, die ich von Andersen kenne, sehr mag und jetzt noch einen Grund habe, sie mir selbst vielleicht doch noch einmal durchzulesen.

Im Buch werden drei verschiedene Erzählstränge verfolgt: Zum einen begleitet man das Ermittlerduo Sneijder und Nemez, zum anderen erlebt man die Therapie von Piet van Loon aus der Sicht der Psychologin Hannah mit. Darüber hinaus wird in Rückblenden immer wieder von den Morden von vor fünf Jahren erzählt. Der ständige Wechsel zwischen den Erzählsträngen hat mir am Anfang nicht so gut gefallen, weil dadurch die spannenden Ermittlungen von Sneijder und Nemez immer wieder unterbrochen wurden. Die beiden anderen Erzählstränge bekamen jedoch nach und nach so eine ungeheure Eigendynamik, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte zu lesen, weil ich bei allen dreien wissen wollte, wie es weitergeht! – Wie gut nur, dass ich in Urlaub bin und nicht aufhören musste.

Auch den Schreibstil von Andreas Gruber empfand ich sehr angenehm, da er ohne altbekannte Formulierungen und Schockmomente auskommt.

Am meisten überrascht und begeistert an diesem absolut genialen Thriller haben mich aber die unglaublichen, megaspannenden und wirklich unerwarteten Wendungen! Ich hätte nie gedacht, dass… – jetzt hätte ich mich fast verplappert, aber das lest mal lieber schön selbst.

„Todesmärchen“ war mein erster Fall mit Maarten S. Sneijder, aber definitiv nicht mein letzter!

Meine Empfehlung:

„Todesmärchen“ ist ein besonderer Thriller, der auch alteingesessene Krimileser zu überraschen versteht und somit ein Muss ist für jeden Krimi-Fan. Ihr solltet nur starke Nerven haben, weil  die Geschichte echt spannend ist und ein paar nicht ganz so appetitliche Stellen hat – die werden aber nicht ausgeschlachtet sondern nur kurz in einem Satz erwähnt. Also einfach über diese Stellen schnell drüber lesen und nicht zu lange darüber nachdenken, wenn ihr zu den etwas sanfteren Gemütern zählt.

Bibliographische Daten:

Titel: Todesmärchen
Autor: Andreas Gruber
Seiten: 544
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-48312-9
Preis TB: 9,99€ /Preis Ebook: 8,99€
Erscheinungsjahr: 08/2016

August 12

Was gibt’s eigentlich Neues auf den Nadeln?

Beim Scrollen durch meinen Blog, musste ich feststellen, dass ich in letzter Zeit doch nur sehr wenig darüber geschrieben habe, welche Strickprojekte ich aktuell angenadelt habe oder wie der Fortschritt bei älteren Projekten so aussieht. Stattdessen habe ich jede Menge Bücher empfohlen – was auch sehr viel Spaß macht, da ich im Moment doch recht viel lese – aber heute ist es so düster draußen und kalt, dass mir der Sinn eher nach warmer Wolle steht. Deswegen hier eine kleine Übersicht über meine aktuellen Strickprojekte:

Projekt 1: Ein neues Tuch „Gegen Wind und Wetter“ muss her

Wolle von "Wollium"
Wolle von „Wollium“
So sieht die Wolle von "Wollium" erstmal verstrickt aus
So sieht die Wolle von „Wollium“ erstmal verstrickt aus

Dazu kam es eigentlich ziemlich spontan, weil ich zufällig – ein paar Stunden nachdem ich ihren Newsletter gelesen hatte – bei Uschis Strickstube vorbeifuhr und neugierig auf die neuen Farbverlaufsgarne war. Als ich eins in tiefrot und schwarz in der Hand hatte, konnte ich es nicht stehen lassen, sondern musste die Wolle direkt mitnehmen. Kaum zuhause durchsuchte ich dann meine Lace-Bücher und wurde schließlich fündig. Den Namen der Anleitung „Gegen Wind und Wetter“ fand ich doch sehr passend und jedes Mal wenn ich an dem Tuch stricke und es um ein paar Reihen wächst, freue ich mich schon drauf, wenn es schließlich fertig sein wird und ich mich damit gut vor Wind, Regen und Kälte schützen kann!
Ich bin schon sehr gespannt, wie sich der Farbverlauf entwickeln wird – noch sieht man davon nämlich noch nicht sehr viel. Ich stricke nämlich immer nach an der ersten Farbe (schwarz), aber ich denke der erste Wechsel wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Projekt 2: Ein Paar Lieblingsstulpen für meinen Schatz

Ein weiteres Foto der kaffeebraunen Handstulpen Ich habe schon viele Handstulpen gestrickt und es macht mir auch jedes Mal aufs Neue Spaß. Dieses Mal sollen es ein Paar Stulpen für meinen Schatz werden aus guter und warmer Merinowolle. Am Liebsten nehme ich dafür ja die Merinowolle von Dornröschen mit 100% Merinowolle. Aber weil die Stulpen relativ eilig sind und ich in meinem zweitliebsten Wollladen über ein Knäuel „Regia Extra-Twist-Merino“ in kaffeebraun mit 75% Merinowolle gestolpert bin, gibt es dieses Mal eben keine Stulpen aus Dornröschenwolle. Dafür stricke ich aber wie gewohnt nach meiner Anleitung für „Lieblingsstulpen“ (die hoffentlich auch noch irgendwann ihren Weg hier auf meinen Blog finden wird).
Bisher habe ich eine Stulpe fertig und die andere wird entweder heute oder morgen dann angenadelt.

Weitere Projekte:

ZiggZaggSocks2Vor einiger Zeit habe ich hier ja schon mal zwei Socken-Projekte gepostet: Die „Sockengerippe-Socken“ und die „Zigzagular-Socken“. Bei den Socken bin ich auch ein bisschen weiter gekommen: Die erste Zigzagularsocke ist mittlerweile fertig, aber die zweite weigert sich vehement dagegen, angenadelt zu werden.
Bei dem Sockengerippe sieht es ähnlich aus. Socke eins war fertig und ich habe sie meinem Schwager mal zur Anprobe geschickt. Dabei stellte sich jedoch heraus, dass sie viel zu eng sind. Jetzt liegt das eine Sockengerippe fertig gestrickt im Korb und das andere angenadelt daneben und warten nur darauf, aufgeribbelt und neu gestrickt zu werden, aber leider fehlte mir dazu bisher die Muse…

Darüberhinaus hatte ich die letzten Wochen aber noch ein ganz anderes Projekt: eine Häkelarbeit. Aber davon schreibe ich beim nächsten Mal.

Jetzt wünsche ich euch allen aber noch einen schönen Nachmittag mit ein paar ruhigen Minuten zum Stricken oder Lesen.

August 10

Rezension: „Die Königin der Schatten“

Cover des Buches "Die Königin der Schatten" von Erika Johansen
© Heyne / Verlagsgruppe Random House
http://www.randomhouse.de

Und wieder ein Buch, das schon lange auf meinem Stapel zu lesender Bücher liegt. Aber ich bin guter Dinge, dass ich in diesen Semesterferien endlich mal etwas von dem Stapel weggelesen bekomme – die ersten drei Bücher sind bereits geschafft und der Urlaub kommt ja erst noch…

Zum Inhalt:

Die junge Kelsea ist behütet und fernab jedweder Zivilisation aufgewachsen. Die einzigen Menschen mit denen sie Kontakt hatte, waren ihr Zieheltern Carlin und Barty, mit denen sie in einer kleinen Hütte tief im Wald wohnte. Kurz nach Kelseas neunzehntem Geburtstag kommen schließlich die Wachmänner, um sie in die Hauptstadt Neulondon zu bringen, damit Kelsea ihr Erbe als Königin des Reiches Tearling antritt. Doch schon während der beschwerlichen Reise werden Kelsea und die Männer gejagt und angegriffen. Kelsea begreift schnell, dass ihr Leben von nun an für immer anders, für immer in Gefahr sein wird. Denn nicht nur die sagenumwobene rote Königin des Nachbarkönigreichs Mortmesne trachtet ihr nach dem Leben, sondern auch ihr eigener Onkel, der Bruder ihrer Mutter und aktueller Regent von Tearling, will sie tot sehen.

Auf ihrer gefährlichen Reise in die Hauptstadt muss Kelsea feststellen, dass es um ihr Königreich nicht sonderlich gut steht. Es gibt Sklaverei, die Bauern leiden Not und das Mortabkommen, das ihre Mutter einst geschlossen hatte, fordert immer noch einen unaussprechlichen Preis. Doch Kelsea hat mehr Rückgrat als ihre tote Mutter und so stellt sie sich den Herausforderungen ihrer Regentschaft. Dabei macht sie sich mehr als nur einen neuen Feind und muss dadurch noch wachsamer sein, als zuvor. Die Adeligen schmieden heimliche Ränke gegen die Königin, ein Krieg scheint unausweichlich, doch die schlimmste Herausforderung kommt aus einer vollkommen unerwarteten Richtung.

Mein Leseerlebnis:

Ich habe einige Zeit gebraucht, um mich darauf einzulassen, dass ich nicht alles sofort weiß und ebenso wie Kelsea erst nach und nach entdecke, was in der Vergangenheit alles passiert ist. „Die Königin der Schatten“ spielt ähnlich wie Terry Brooks‘ „Shannara“-Bücher in einer postapokalyptischen Welt, in der alle Technik verschwunden ist, es dafür aber Magie gibt. Sehr gut gefallen haben mir die verschiedenen literarischen Anspielungen auf heutige belletristische Literatur die mir die postapokalyptische Welt wenigstens etwas näher gebracht haben.

Die Hauptperson Kelsea war für meinen Geschmack etwas zu durchsichtig, aber ich hoffe, das wird sich im Laufe der Folgebände noch ändern. Besonders gut haben mir hingegen einige der anderen Charaktere gefallen. Sei es der undurchsichtige Kommandeur der Königinnenwache Mace, der sympathische aber lebensgefährliche Bösewicht „der Fetch“ über den man außer seinem Namen nichts weiß oder Schatzmeister Arliss, der nebenbei noch Buchmacher und Schwarzmarkthändler ist – sie alle fand ich großartig und bin sehr gespannt darauf, was ich noch über sie erfahren werde, den auch ihre Geheimnisse wurden längst nicht alle gelüftet.

Insgesamt passiert für die 540 Seiten relativ wenig und es bleiben für meinen Geschmack zu viele Fragen unbeantwortet. Besonders gewurmt hat mich, dass auf den letzten 50 Seiten noch einige überraschende Wendungen vorkamen, die Antworten auf unbeantwortete Fragen noch interessanter und wichtiger machten – allerdings bekommt man sie nicht, sondern muss dafür die Folgebände lesen. Sehr schade, denn die Geschichte hatte zwischendurch ihr Längen und  ich bin auf den zweiten Teil jetzt nicht so heiß, dass ich ihn sofort lesen muss. Ich werde ihn zwar bestimmt noch lesen, weil die Geschichte für meinen Geschmack zu viele Fragen unbeantwortet gelassen hat und mir der Schreibstil sowie die fiktive Welt von Tearling, Mortmesne und co sehr gut gefallen hat. Allerdings kann das noch ein bisschen dauern.

Meine Empfehlung:

„Die Königin der Schatten“ ist eine spannende Geschichte für alle Fans von Terry Brooks „Shannara“- und Terry Goodkinds „Schwert der Wahrheit“-Bücher. Generell sollte man für das Buch ein geduldiger Leser sein, weil man doch relativ lange braucht, um die Welt zu durchschauen und man bei vielen Dingen lange (teilweise wie erwähnt sogar das gesamte Buch über) im Ungewissen gelassen wird.

Bibliographische Daten:

Titel: Die Königin der Schatten
Autorin: Erika Johansen
Seiten: 543
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-31586-0
Preis HC: 14,99€ /Preis Ebook: 11,99€
Erscheinungsjahr: 06/2015